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Kreditkarte

Kreditkarten gehören zu den bargeldlosen Zahlungsmitteln und sind vielfach weltweit anerkannt. Die gängigsten Kreditkarten sind bis heute die Master-Card und die Visa Card. Des Weiteren bieten viele Banken und Sparkassen Kreditkarten auf Basis eines Prepaidkontos an.

Gewöhnliche Kreditkarten sind an ein gewisses Einkommen gebunden. Die Kreditkarte wird bei einem Geldinstitut beantragt. Wird die Karte belastet, das heißt, werden mit der Kreditkarte Waren bezahlt, tritt die Zahlung nicht direkt ein. Die meisten Kreditinstitute belasten das Konto des Karteninhabers in einem monatlichen Rhythmus. Wird beispielsweise Mitte Februar ein Flug unter Angabe der Kreditkarte gebucht, findet die Kontobelastung oftmals erst im März statt. In Deutschland ist die Kreditkarte zwar weit verbreitet, wird als Zahlungsmittel jedoch nicht so häufig genutzt, wie in den USA.

Kreditkarten bergen die Gefahr der Überschuldung. Da eine Übersicht der mit der Kreditkarte getätigten Einkäufe erst mit der Kontobelastung ersichtlich wird, neigen einige Karteninhaber zur erhöhten Belastung der Karte. Gerade wenn finanzielle Engpässe eintreten, werden Lebensmitteleinkäufe oder wichtige Zahlungen mit der Kreditkarte durchgeführt, die im ersten Moment Liquidität darstellt. Im weiteren Verlauf können die Kosten nicht mehr beglichen werden.

Um diesem Problem vorzubeugen, werden immer häufiger Prepaid-Kreditkarten angeboten. Diese Karten basieren, wie von Prepaidhandys bekannt, auf einem Guthabenkonto. Die Karteninhaber können unter Angabe ihrer Kartennummer einen bestimmten Betrag auf ein zentral geführtes Bankkonto überweisen. Dieser Betrag wird dem Kunden zur vollen Nutzung gutgeschrieben. In der Folge kann der Kreditkarteninhaber die Karte belasten, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Bei dieser Form der Kreditkarte findet eine direkte Berechnung statt, die mit der Nutzung einer EC-Karte vergleichbar ist.

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